29. Januar: Tokyo-Sonntag im Erzbistum Köln

altEin ungewohntes Bild für die Website unserer Pfarrei, in der Tat. Aber immerhin: es ist eine Kirche, sogar eine Bischofskirche: Das Foto zeigt die St. Marienkirche von Tokyo / Japan, die Bischofskirche des Partnerbistums unseres Erzbistums. Gebaut wurde die Kirche 1963/1964; 600 Sitzplätze hat sie, dazu 2000 Stehplätze. 18,2 Millionen Menschen leben im Raum des Erzbistums Tokyo, davon sind 91.480 katholisch. Sie werden von 402 Priestern betreut, von denen 226 Japaner sind ( -  Zahlenverhältnisse, von denen wir nicht einmal zu träumen wagen...).

Am jedem letzten Sonntag im Januar wird der Gebets- und Hilfsgemeinschaft mit der Erzdiözese Tokyo gedacht. Das diesjährige Gedenken steht unter dem Eindruck der Trauer um die vielen Opfer, welche Tsunami und Erdbebenkatastrophe im vergangenen Frühjahr in Japan gefordert haben, und der Sorge um die Überlebenden, die zudem weiterhin den Gefahren der Reaktorstrahlung von Fukushima ausgesetzt sind.
Das Erzbistum Tokyo ist umfangreich mit Hilfsmaßnahmen im Gebiet der vor allem betroffenen Bistümer Sendai und Saitama tätig. Die letztjährige und auch diesjährige Kollekte am Tokyo-Sonntag inklusive Vorabendmessen wird daher für Wiederaufbau- und Sanierungsmaßnahmen an vielen beschädigten Kindergärten, Schulen und anderen kirchlichen Einrichtungen im Katastrophengebiet verwendet.

Quelle des Fotos: Wikepedia; mehr über das Erzbistum Tokyo hier. Quelle für die o.g. Zahlen: Website des Erzbistums Köln.

 
Fest der Bekehrung des Apostels Paulus (25. Januar)

alt"Ich habe den (neuen) Weg bis auf den Tod verfolgt, habe Männer und Frauen gefesselt und in die Gefängnisse eingeliefert. … Ich zog nach Damaskus, um dort ebenfalls die Anhänger (der neuen Lehre) zu fesseln und zur Bestrafung nach Jerusalem zu bringen. Als ich nun unterwegs war und mich Damaskus näherte, da geschah es, dass mich um die Mittagszeit plötzlich vom Himmel her ein helles Licht umstrahlte. Ich stürzte zu Boden und hörte eine Stimme zu mir sagen: Saul, Saul, warum verfolgst du mich? Ich antwortete: Wer bist du, Herr? Er sagte zu mir: Ich bin Jesus, der Nazoräer, den du verfolgst. Meine Begleiter sahen zwar das Licht, die Stimme dessen aber, der zu mir sprach, hörten sie nicht. Ich sagte: Herr, was soll ich tun? Der Herr antwortete: Steh auf, und geh nach Damaskus, dort wird dir alles gesagt werden, was du nach Gottes Willen tun sollst" (Apg 22,4-10).

So berichtet Paulus - in der Darstellung des Lukas - von seinem "Damaskuserlebnis". Es war der Anstoß für seine Bekehrung.

Am 25. Januar feierten wir das Fest der Bekehrung des Apostels Paulus.

Das Bild nebenan zeigt die Szene, die oben beschrieben ist. Es stammt von Caravaggio. Es ist in Santa Maria del Popolo in Rom zu sehen.

 

 
Helau in St. Peter und Paul

 

Mit einem Mund voll Lachen   

              alt

Unter diesem Motto stand der diesjährige Karnevalsgottesdienst in der Pfarrkirche St. Peter und Paul. Bis auf den letzten Platz waren die Bänke der Kirche gefüllt mit Karnevalisten aus den Vereinen, den beiden Prinzenpaaren und interessierten Ratingern sowie Vertretern von Stadt und Gemeinde. In seiner gelungenen Predigt – in die einige sehr nette Witze eingearbeitet waren, die an sogar von einem Pfarrer nicht erwartet hattemachte Regimentspfarrer Bünagel deutlich, wie wichtig Freude und Humor für den Menschen seien. Natürlich bekamen auch ein paar bekannte Bürger ihr Fett weg, aber dies auf eine gelungene ironische Art.

Die musikalische Gestaltung oblag dem Organisten Christian Sieber, Heinz Hülshoff, Michael Droste und Toralf Hildebrandt, der mit seinem Knabenchor dem ganzen einen sehr feierlichen Rahmen verlieh.

In seinen Dankesworten  betonte Fabian Pollheim, der Präsident von Rot-Weiss, dass dieser Gottesdienst eine Bereicherung in der Karnevalssession sei, die in St: Peter und Paul schon nicht mehr weg zu denken sei.

Damit wurde auch die Session für die Innenstadtpfarreien gestartet. Es folgen am Sonntag, dem 5.3. um 15.00 Uhr der karnevalistische Nachmittag der Lebenshilfe, am 8.3. um 15.00 Uhr der karnevalistische Nachmittag der KFD und am 10.2. die Chaossitzung. Karten für die Veranstaltungen können in den Pfarrbüros erworben werden.

Weitere Bilder finden sie hier

 
Vier Kirchen und vier Krippen

Vier Gemeinden gehören zu unserer Pfarrei, und jede Gemeinde hat eine Krippe, die alljährlich von einem Team von Krippenbauern und Krippenbauerinnen mit viel Liebe aufgebaut wird. Nicht nur Kinder sind es, die die Krippen bewundern wollen; immer wieder sieht man, dass auch tagsüber, außerhalb der Gottesdienstzeiten, Frauen und Männer in die Kirche kommen, um die Krippe anzuschauen. Die folgenden Bilder wollen einen ersten Eindruck der vier Krippen unserer Pfarrei vermitteln; vielleicht machen sie neugierig, einmal persönlich durch unsere vier Kirchen zu gehen; sie sind allesamt tagsüber geöffnet; die Herz-Jesu-Kirche ist montags geschlosen.

Die Krippe von St. Peter und Paul:

alt

Wann immer man in den Tagen nach Weihnachten die Kirche St. Peter und Paul betritt, sieht man Menschen, die die Krippe anschauen, vielleicht ein kleines Licht anzünden und die vielen Details bewundern. Besonders eindrucksvoll ist die Haltung von Josef und Maria: Maria wirkt noch erschöpft von der Entbindung; Josef legt den Arm um Maria, und Maria legt ihre Hand auf den Bauch ihres Kindes, wie es viele Mütter tun.

Weiterlesen...
 
Auf dem Weg zur Weihnachtskrippe: die "Vorkrippen"

Der Advent ist nicht nur die Zeit der Adventskonzerte, des Weihnachtsmarkts, der Roratemessen, sondern auch die Zeit der "Vorkrippen". Vorkrippen wollen die Sehnsucht der Menschen nach Heil und Frieden zum Ausdruck bringen, oder sie setzen Ereignisse ins Bild, die der Geburt Jesu vorausgehen. In St. Peter und Paul und in St. Jacobus haben die Krippenbauer Vorkrippen gestaltet; seit der ersten Adventswoche wechseln die Bilder. Doch auch in St. Suitbertus und in Herz Jesu finden sich besondere Gestaltungselemente. Sie wollen einladen, den Weg mitzugehen zur Weihnachtskrippe, zu dem Stall, in dem Gott Mensch wurde. 

alt

Oben ein Teil der Vorkrippe in St. Peter und Paul: In der dritten Adventswoche konnte man sehen, wie Maria und Josef sich mit ihrem Esel auf den Weg nach Nazareth machen. Maria, erkennbar hochschwanger, reitet auf dem Esel; Josef begleitet und stützt sie behutsam. Die "Zeit ihrer Niederkunft" (Lk 2,6) wird nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Weiterlesen...
 
Adventssingen mit jungen Chören

altEin Geschenk war es, eine adventliche Gabe für all die, denen die Adventszeit mehr bedeutet, als über Weihnachtsmärkte zu gehen oder Basare zu besuchen, kopfschüttelnd manche Angebote zu betrachten, Glühwein zu trinken und Würstchen zu essen oder an einer der obligatorischen Weihnachtsfeiern teilzunehmen. Hier aber konnte man zuhören, im Innern still werden und etwas von der Sehnsucht nach Leben, ja, nach Erlösung aufbrechen lassen, die wohl in jedem tief schlummert.

Weiterlesen...
 
<< Start < Zurück 1 2 Weiter > Ende >>

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL

Kommende Termine

Kontakt

Bei Anregungen und Hinweisen kontaktieren sie bitte die Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .